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Fondue oder Raclette gibts im GASTROPOLO ab 2 Personen (Raclette im Grillofen).
Den Original Racletteofen nehmen wir ab 10 Personen in Betrieb.
Richtpreise:
Fondue à discretion inkl Tee: CHF 22.00 + Kirsch (à discretion) CHF 28.00
Raclette à discretion inkl Tee: CHF 25.00
Spezielle Zubereitung auf Anfrage
Käsefondue
Käsefondue stammt eigentlich aus dem Wallis, wird heute aber in verschiedenen regionalen Variationen angeboten. Je nach Kanton kommen Gruyère, Emmentaler, Appenzeller und Vacherin in verschieden Kombinationen ins Fondue. Weißwein und ein guter Schuss Kirschwasser sorgen für die richtige Mischung.
Natürlich gibts nicht nur eine Art, Fondue zuzubereiten:
Emmentaler Fondue
Appenzeller Fondue
Neuenburger Fondue
Vier Käse Fondue
Emmentaler Rotwein Fondue
Schabziger Fondue
Bierfondue
Fondue (moitié moitié)
Berner Fondue
Pilz Fondue
Tessiner Fondue
Fondue Neuchatel (Knobi, Kirschwasser)
Fondue mit Calvados
Tomaten-Käse Fondue
Fondue mit Zwiebel
Hier gibts (fast) alles über Fondue
Es war einmal im schönen Schweizer Kanton Wallis an einem Herbstabend, der dort in den Bergen schon empfindlich kalt sein kann. Das Vieh war versorgt, und um sich ein wenig aufzuwärmen, hatte ein Senner in seiner Hütte ein Feuer entzündet, hatte sich den Abendschmaus - Brot und Käse - zurechtgelegt und war noch ein paar Minuten hinausgegangen, um überall nach dem Rechten zu sehen. Offenbar hatte er den Käse zu nahe an das Feuer gelegt, denn als er zurückkam, war dieser an der Schnittfläche geschmolzen und auf das Brot getropft.
Zunächst ärgerte sich der Senner über sein Versehen, da er dachte, das schöne Käsestück sei verdorben und verloren. Aus Neugier probierte er aber den geschmolzenen Käse - und war entzückt über den köstlichen Geschmack.
Weil der Käse dem hungrigen Senner zu langsam schmolz, nahm er einen Spatel (französisch Raclette) und half etwas nach, indem er den bereits geschmolzenen Käse vom Laib abschabte, damit die Hitze um so schneller an den noch festen Teil heran konnte.
Als Feuerstelle diente zumeist der offene Kamin, manchmal auch der Kochherd, dessen Feuerungstürchen man einfach öffnete und den Käselaib davor »in Stellung« brachte. Bei schönem, warmen Wetter bereitete man Raclette auch im Freien am offenen Feuer zu, was auch heute noch ein gern geübter Brauch ist.
Alle diese Raclette-Öfen hatten und haben jedoch einen großen Nachteil: Man kann jeweils nur eine Portion (bestenfalls zwei) vom Käselaib abstreichen. Das bedeutet - da man Raclette heiß essen muss - dass der Empfänger dieser Portion sofort mit dem Essen beginnen muss und nicht auf seine Partner warten kann. Ein gemütliches, gemeinsames Essen in fröhlicher Runde ist dabei nicht möglich. Dazu kommt, dass man in größerer Gesellschaft oft lange warten muss, bis man die nächste Portion erhält. Meist ist bis dahin der Gaumenkitzel, der sich beim ersten Probieren eingestellt hat, leider schon vorüber.
Zutaten zum Raclette:
Neben geschwellten Kartoffeln geht auch: Frisches Gemüse wie Paprika, Auberginen, Champignons, Broccoli, Artischockenherzen, Zwiebeln eignet sich ebenso wie Dosen- oder Glasgemüse, z.B. Maiskölbchen, Essiggurken und/oder eingelegtes Gemüse. Auch dünn geschnittene Kartoffelscheibchen können den Gabentisch bereichern. Wer mag, kann auch Obst in den Pfännchen erhitzen. Zu den pikanten Zutaten passen z.B. Ananas und Pfirsich sehr gut. Auch verschiedene Wurstsorten, in Streifen oder dünne Scheiben geteilt, eignen sich. Doch auch auf kleine Fleischstücke, Fisch und Gambas muss nicht verzichtet werden. Diese größeren Zutaten werden auf dem Hauptgrill erhitzt.